Grußworte

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Liebe Kongressteilnehmerinnen und Kongressteilnehmer,
Liebe Freunde!

dieses Jahr richtet die Deutsche Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie ihren 60. Kongress in München aus. Damit jährt es sich in der Geschichte unserer Fachgesellschaft zum 7. Mal, dass München zum Kongressort gewählt wurde. Der Kongress wird im Verbund mit der 41. Jahrestagung des DÖSAK ausgetragen, der hiermit an den Ort seiner Gründung zurückkehrt. Zugleich jährt sich zum 10. Male die Fusion der wissenschaftlichen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie mit dem Berufsverband Deutscher Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen zum Gesamtverband. Dies soll Anlass sein zu hochkarätigem wissenschaftlichem Austausch, aber auch zum Feiern und ungezwungenen Beisammensein, um das bisher Erreichte kritisch zu reflektieren und Perspektiven für die Zukunft zu entwerfen.

Meine Mitarbeiter und ich haben unter Einbeziehung der Kollegen der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie des Klinikums der Technischen Universität München und des DÖSAK-Vorstandes sich bemühen, Ihnen ein vielschichtiges und abwechslungsreiches Programm zu gestalten. Ergänzt werden die Tagungen der wissenschaftlichen Gesellschaft und des DÖSAK vom Tag der Akademie und mehreren Workshops mit aktuellen Themen. Hochkarätige Referenten konnten für eingeladene Vorträge gewonnen werden. Neben den traditionellen Veranstaltungen des Rahmenprogrammes wird es im Jahre 2010 nach einigen Jahren Pause wieder einen Kongressausflug in Form einer Isarfloßfahrt geben. Die Floßfahrt wird uns durch die einzigartige Landschaft Oberbayerns führen, bis schließlich zum zünftigen Ausklang an einem Biergarten angelegt wird. Für die Begleitpersonen haben wir ein inte-ressantes und kurzweiliges Rahmenprogramm entworfen.

Meine Mitarbeiter und ich, der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie und der Vorstand des DÖSAK laden Sie herzlich zum Jahreskongress 2010 nach München ein. Wir bitten Sie mit Ihrer Präsenz die Fachgesellschaft zu stärken und den Kongress zu einem Ereignis zu machen, an das man sich gerne erinnert.

Prof. Dr. Dr. Michael Ehrenfeld
Tagungspräsident



Sehr verehrte Kolleginnen,
sehr geehrte Kollegen,
liebe Mitglieder und Gäste,

im Namen der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie heiße ich Sie sehr herzlich auf dem 60. Kongress unserer Gesellschaft in München willkommen, auf dem sich zugleich die Fusion zum Gesamtverband zum zehnten Mal jährt. Der Kongress findet als Besonderheit in diesem Jahr zum ersten Mal gemeinsam mit der 41. Jahrestagung des Deutsch-Österreichisch-Schweizerischen Arbeitskreises für Tumoren im Kiefer- und Gesichtsbereich (DÖSAK) statt.

Die DGMKG ist dem diesjährigen Kongresspräsidenten, Herrn Prof. Dr. Dr. M. Ehrenfeld, Direktor der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie der Universität München, zu großem Dank verpflichtet, dass er die Aufgabe der Kongressorganisation kurzfristig im Jahr 2009 übernommen hat - dies insbesondere vor dem Hintergrund der wirtschaftlich spürbar enger gewordenen Rahmenbedingungen wissenschaftlicher Kongresse.

Kongressthemen spiegeln traditionell auch immer Arbeitsschwerpunkte der jeweils ausrichtenden Klinik wider und so ist in diesem Jahr als Thema insbesondere die Traumatologie des Gesichtsschädels neben Fortschritten, Innovationen und Forschung, der Wehr- und Katastrophenmedizin sowie freien Themen und Postern vertreten. Die Vielzahl der eingegangenen, qualitativ hochwertigen Vortragsanmeldungen zu diesen Themen zeigen die große wissenschaftliche Aktivität in unserem Fach. Die Themenkommission hat sich bemüht, möglichst viele der anonymisierten Anmeldungen zu berücksichtigen. Besondere Akzente erhält das wissenschaftliche Programm wiederum durch eingeladene Referenten. Das umfangreiche Fortbildungs-programm bietet ebenfalls ein breites Spektrum und wird gleichermaßen für niedergelassene MKG-Chirurgen wie Kliniker attraktiv sein.

Seit längerer Zeit findet in diesem Jahr auch wieder ein Kongressausflug statt. Die geplante Isar-Floßfahrt mit Ausklang im Biergarten wird sicher ein unvergessliches Erlebnis werden und Gelegenheit zur Kommunikation in entspannter Atmosphäre bieten.

Wir hoffen somit, dass das Gesamtprogramm des Kongresses viele Kollegen anspricht und sind zuversichtlich, dass München mit dem zentral gelegenen Tagungshotel und dem umfangreichen Rahmenprogramm auch für Begleitpersonen attraktiv sein wird. Ich wünsche Ihnen einen spannenden wissenschaftlichen Austausch mit Fachkolleginnen und –kollegen und viele interessante Gespräche am Rande des Kongresses.

Zugleich möchte ich mich an dieser Stelle von Ihnen als Präsident der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie verabschieden. Ich danke allen Kolleginnen und Kollegen für das entgegengebrachte Vertrauen und wünsche dem in München zu wählenden Vorstand viel Erfolg für seine Arbeit.

Mit freundlichem kollegialen Grüßen

Ihr
Prof. Dr. Dr. Siegmar Reinert
Präsident der DGMKG

Sehr verehrte Frau Kollegin,
sehr geehrter Herr Kollege,

der Deutsch – Österreichisch – Schweizerische Arbeitskreis für Tumoren im Kiefer – und Gesichtsbereich (DÖSAK) geht nun in das fünfte Jahrzehnt seines Bestehens seit seiner Gründung im Jahre 1969. Die nun anstehende 41. Jahrestagung des DÖSAK besitzt die Besonderheit der Anbindung an den Kongress der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, der traditionell in der Pfingstwoche liegt. Die Durchführung der Gemeinschaftstagung von DGMKG und DÖSAK wurde für dieses Jahr beschlossen, da im November dieses Jahres der Jubiläumskongress der DGZMK unter Beteiligung aller Tochtergesellschaften und assoziierten Fachgesellschaften stattfindet. DGMKG und DÖSAK werden sich in diesem Jahr in idealer Weise ergänzen und gemeinsam in der Pfingstwoche in München tagen.

Der DÖSAK beschäftigt sich in diesem Jahr schwerpunktmäßig mit der interdisziplinären Tumortherapie und Rehabilitation und setzt damit die in Regensburg begonnene Thematik des Mundhöhlenkarzinoms fort.
Multimodale Therapiekonzepte bilden die Basis für eine individuelle und optimale Therapie von Patienten mit einem Mundhöhlenkarzinom wobei die aktuellen therapeutischen Konzepte die Anwendung von Chirurgie, Radiotherapie, Chemotherapie und in selektierten Fällen Targettherapie vorsehen. Im Rahmen der Tagung werden diese sich ergänzenden therapeutischen Konzepte, die nur durch eine sehr gute interdisziplinäre Zusammenarbeit kompetent durchführbar sind, besprochen und die neuesten Ergebnisse dargestellt.
Bezüglich der Chirurgie werden zurzeit das Ausmaß der Knochenresektion,  die Indikationen und das Ausmaß der Neck dissektion sowie die Einsatzgebiete und die Feinheiten des mikrovaskulären Gewebetransfers diskutiert.  Trotz eines erheblichen Aufwandes hat insbesondere der mikrovaskuläre Gewebetransfer in den letzten Jahren zu einer deutlichen Verbesserung der Tumortherapie und der funktionellen Rehabilitation unserer Patienten geführt. Zu den angesprochenen Themen werden spannende Vorträge erwartet.
Gleichermaßen spannend bleibt die Thematik der Radiotherapie,  die einen sehr hohen Stellenwert in der Behandlung fortgeschrittener oraler Plattenepithelkarzinome besitzt und entweder mit einer Operation oder auch ohne Chirurgie bei inoperablen Tumoren angewendet wird. Die Radiotherapie wird in der Regel mit einer simultanen Chemotherapie kombiniert, wobei die optimalen Chemotherapeutika noch in Diskussion stehen. Hierzu wird die DÖSAK-Tagung sicher neue Erkenntnisse bringen.
Ergänzt werden die wissenschaftlichen Vorträge zum Hauptthema mit Vorträgen zu freien Themen und Posterpräsentationen. Eingeladene Referenten übermitteln mit Ihren Übersichtsvorträgen den aktuellen Wissensstand zur jeweiligen Thematik.

Ich freue mich Sie im Namen des DÖSAK auf unserer Gemeinschaftstagung in München begrüßen zu dürfen und wünsche Ihnen eine fachlich interessante und spannende Tagung.

Ihr
Prof. Dr. Dr. Torsten E. Reichert
Präsident des DÖSAK

Sehr geehrte Kongressteilnehmerinnen und Kongressteilnehmer, liebe Kolleginnen und Kollegen!

Ich darf Sie ganz herzlich zum 60. Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie sowie zur 41. Jahrestagung des DÖSAK in die Landeshauptstadt München einladen.

Dem Engagement der Veranstalter ist es zu verdanken, dass Sie ein spannendes Tagungsprogramm erwartet. Neben Übersichtsvorträgen hervorragender Referentinnen und Referenten enthält es viele wissenschaftliche Präsentationen aktiver Arbeitsgruppen. Die Beiträge zielen auf die Zukunftsthemen in der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie sowie die Interdisziplinäre Tumortherapie und Rehabilitation. Ergänzt werden die Fachvorträge um weitere freie Themen und Posterpräsentationen. Damit spiegelt das Tagungsprogramm die aktuellen wissenschaftlichen Entwicklungen in Ihrem Fachgebiet wider und bietet genügend Gelegenheit zur Diskussion.

Ich wünsche Ihnen schon jetzt eine anregende und zukunftsweisende Veranstaltung und freue mich, Sie zur Eröffnung des Kongresses am 25. Mai 2010 in München begrüßen zu dürfen!

München, im März 2010

Dr. Wolfgang Heubisch
Bayerischer Staatsminister
für Wissenschaft, Forschung und Kunst

Sehr geehrte Kolleginnen,
sehr geehrte Kollegen,
sehr geehrte Kongressteilnehmerinnen,
sehr geehrte Kongressteilnehmer,

hiermit möchte ich Sie alle in der weltoffenen bayerischen Landeshauptstadt München begrüßen, die ein weit über Deutschland hinaus bekannter Wissenschafts- und Technologiestandort, aber auch einer der kulturellen Mittelpunkte unseres Landes ist.

Für unsere Fakultät ist es eine große Freude und Ehre, dass die deutsche Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie die Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie unserer Universität damit beauftragt hat, den 60. Jahreskongress ihrer Fachgesellschaft in Verbindung mit der 41. Jahrestagung des Deutsch-Österreichisch-Schweizerischen Arbeitskreises für Kopf-Hals-Tumorenauszurichten . Dies ist sicher auch als ein Beweis des Vertrauens in die Leistungsfähigkeit der Münchener Kliniken und Universitäten zu verstehen.

Als Radiologe habe ich in den letzten Jahren die rasante Entwicklung der Bildgebung und deren Einfluss auf Therapieplanung in den chirurgischen Fächern hautnah erleben können. Seit Jahren arbeiten wir eng mit unserer Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie und Zahnheilkunde zusammen und aus dieser Zusammenarbeit ist Verständnis und Hochachtung für die schwierigen diagnostischen und therapeutischen Herausforderungen erwachsen, mit denen Sie täglich konfrontiert werden. In diesem Zusammenhangsollte nicht unerwähnt bleiben, dass an der Ludwig Maximilians-Universität München deutschlandweit die einzige Professur für zahnärztliches Röntgen eingerichtet wurde.

Mir persönlich liegt das Gebiet der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde besonders am Herzen. Dies nicht nur deshalb, weil meine Ehefrau seit Jahren in München als Zahnärztin niedergelassen ist. Herr Kollege Ehrenfeld und die anderen Vertreter der Zahnmedizin sind seit vielen Jahren wichtige Stützen unserer Fakultät, sodass sich nicht nur beruflich ein besonders enges Vertrauensverhältnis entwickelt hat. Ich wünsche Ihnen einen interessanten und stimulierenden fachlichem Austausch, praktisch umsetzbare Empfehlungen, die Gelegenheit alte Freundschaften aufzufrischen und neue zu schließen und auch unsere schöne Stadt zu genießen.

Prof. Dr. Dr. h.c. Maximilian Reiser,
Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität München

Mit dem 60. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie und der 41. Jahrestagung des Deutsch-Österreichisch-Schweizerischen Arbeitskreises für Tumoren im Kiefer- und Gesichtsbereich erfährt die Tagungs- und Kongressstadt München eine weitere hochkarätige Bereicherung. Einerseits. Andererseits aber sehe ich hier einmal mehr auch die Vorzüge bestätigt, die unsere Stadt gerade auch für den fachärztlichen Wissens- und Erfahrungsaustausch zu bieten hat. Schließlich genießt München als Zentrum der medizinischen Wissenschaft, Forschung, Lehre und Praxis ja ein ganz besonderes Renommee, zumal auch im Bereich der Chirurgie und in den Spezialdisziplinen der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie. Schon von daher könnte der äußere Rahmen für einen erfolgreichen Veranstaltungsverlauf also besser nicht sein.

Doch ein Weiteres kommt noch hinzu: Das ist Münchens unverwechselbare Atmosphäre als Stadt weltoffener und herzlicher Gastlichkeit, das ist Münchens außerordentlich reichhaltiges Kultur- und Freizeitangebot, das genau den richtigen Ausgleich zur fachlichen Tagungsarbeit schafft.

Auch in dieser Hinsicht wünsche ich den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des 60. Jahreskongresses der DGMKG und der 41. Jahrestagung des DÖSAK ein anregendes und erkenntnisreiches Treffen in München. Alle Gäste heiße ich dazu herzlich willkommen!

Christian Ude
Oberbürgermeister München